Eine Nominierung zum Unwort des Jahres

musikproduktion, politik und gesellschaft

Da ist natürlich zunächst einmal die Überlegung, ob man den Leuten, die jetzt gerade eine „Cancel Culture“ ihr Unwesen in Deutschland treiben sehen, den Gefallen tun sollte, sich mit diesem Märchen zu beschäftigen, weil man es dadurch mit Aufmerksamkeit würdigt. Aber das ist mir jetzt erst einmal egal. Weil mich die Debatte nervt.

Eine bisher eher nicht so bekannte Bühnenperformerin hat nun also einen Roman geschrieben, den sie natürlich gerne verkaufen will. Sie ist für einen Auftritt in einem Club gebucht, der in direkter Nachbarschaft zu den besetzten Häusern der Hamburger Hafenstraße liegt. Da die Künstlerin es sich offenbar zur Gewohnheit gemacht hat, mit dem Reißen antisemitischer Witze zu provozieren, wird das natürlich jetzt kompliziert. Der Clubbetreiber sagt den Auftritt doch lieber im Vorfeld ab, die Künstlerin verbreitet eine erfundene Story von angeblicher Gewaltandrohung durch autonome Chaoten und ganz Deutschland regt sich über die Zensur des schwarzen Mobs auf, die…

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