G20

musikproduktion, politik und gesellschaft

Ich finde, es reicht jetzt mal.

Die verbale Eskalation, die hier im Netz seit Tagen betrieben wird ist weder tragbar noch gerechtfertigt und dient ganz offenbar dem Ziel, die Sachbeschädigung, die in Hamburg geschehen ist, mit menschenfeindlichem und tödlichem Terrorismus gleichzusetzen. Das Wort der „Brandschatzung“ macht die Runde, von „Bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ ist die Rede, man gewinnt den Eindruck, hier sei eine ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt worden.

Freilich ist es verständlich, wenn man aufgrund der reißerischen Bilder, die im Netz kursieren, diesen Eindruck hat. Ich habe – gerade aufgrund dieser Bilder – sogar Verständnis dafür, dass man mir Verharmlosung vorwerfen wird, wenn ich jetzt Folgendes schreibe:

Nein. Es wurde in der Schanze nicht gebrandschatzt. Es gab Feuer auf der Straße, die Plünderung mehrerer Läden und etliche brennende Autos. Das ist je nach Standpunkt des Betrachters sinnlos, schlimm oder verheerend, aber es ist nicht einmal annähernd vergleichbar mit dem…

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