Vom Glauben an die Rationalität

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Immer wieder begegnet mir die Idee, Gedanken wären etwas fundamental anderes als Gefühle und außerdem besser / sinnvoller / whatever. Es gibt zum Beispiel diese Vorstellung von den Gefühlen, die das Denken behindern. Von der reinen, kalten Rationalität, die die besseren Entscheidungen trifft. Menschen werden immer wieder aufgefordert, sich zum Beispiel bei professionellen Tätigkeiten nicht von ihren Gefühlen beeinflussen zu lassen. Oder sie entschuldigen sich im Fall einer “Fehlentscheidung” damit, dass ihnen das passiert sei.

Anhänger_innen der Idee von der reinen Rationaliät verachten Emotionalität und besonders auch Spiritualität. Zumindest halten sie diese für untergeordnet. Weil “unlogisch”.

1) Denken und Fühlen gehört zusammen

Das stimmt aber nicht. Gefühle sind nichts fundamental anderes als Gedanken. Sie sind überhaupt nicht voneinander abzugrenzen. Vielleicht sind sie sogar identisch.

Bei dem, was wir mit “Gefühl” oder “Gedanke” bezeichnen, handelt es sich in beiden Fällen um Gehirnaktivität. Gefühle sind nicht im Bauch und Gedanken im Kopf…

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