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Ursprünglich veröffentlicht auf Virus Comix News:

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Hi, comix return! I’ve included links to the previous comics in this sort-of-series just for anyone who’s unfamiliar with past premises (it HAS been a while, after all). Thanks so much for reading, and i fully intend to return in a far more timely manner– the spring was kind of a writeoff for various reasons, but ironically the summer has been better (usually i hate the summer).

Hope y’all are well,

Wr

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Sprachliche Verdrehungen rund um das Thema Arbeitsmarkt

Ursprünglich veröffentlicht auf Analysehose aus, Melancholiehose an.:

Die penetrantesten ideologischen Kuriositäten finden sich beim Reden über alles, was mit dem Arbeitsmarkt zu tun hat. Selbst gestandene Wirtschaftswissenschaftler_innen (aber auch sozen und dergleichen) stellen die Begrifflichkeiten auf den Kopf ohne dass ihnen irgendjemand widersprechen würde. Da  ist von  einem “Angebot an Arbeitsplätzen” die Rede, das von “Arbeitssuchenden” “nachgefragt” werde. Das muss man sich mal vorstellen: die Seite, die gegen Geld etwas einkauft, nämlich Arbeitskraft, soll plötzlich etwas herzugeben haben.

Natürlich ist es genau andersrum: Die Arbeiter_innen bieten eine Ware an, die einzige, die Sie haben: Ihr Arbeitskraft. Und die Unternehmen sichen nach Arbeitskraft, die Sie vertwen können um damit mehr Geld zu machen als sie Lohn bezahlen. Letzteres ist die Grundbedingung des Einkaufs von Arbeitskraft, logicherweise. Wenn der Lohn die Produktivität der Arbeitskraft übersteigen würde oder ihr annähernd gleich wäre könnte man es ja auch lassen. Dann gäbe es keinen Profit. Das ist die simpelste, logische Sache. Trotzdem…

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Deutsche Geschichtsvergessenheit

Ursprünglich veröffentlicht auf Lizas Welt:

Wandsprüherei in der Leipziger Südvorstadt, © strassenstriche.net mit CC-BY-NC-2.0-Lizenz via Flickr

Einer der hartnäckigsten politischen (und ökonomischen) Mythen in Deutschland ist zweifellos der vom »Wirtschaftswunder« nach dem Zweiten Weltkrieg. Im kollektiven Gedächtnis der Deutschen wird der unerwartete ökonomische Aufschwung in den Fünfziger- und Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts gerne damit (v)erklärt, dass die Bevölkerung sich nach dem erzwungenen Ende des »Dritten Reiches«, durch das ihr Land zu großen Teilen in Trümmer gelegt worden sei, brav und fleißig an die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten gemacht und so im Schweiße ihres Angesichts »die Wirtschaft« wieder in Schwung gebracht habe, was verdientermaßen in erklecklichen Wohlstand gemündet sei. Vergessen wird dabei vor allem eines: dass dieser Wohlstand nicht zuletzt »auf der kontinuierlichen Verwertung von Profiten aus dem Nationalsozialismus« beruhte, wie Jörg Rensmann im 2003 erschienenen Buch »The Final Insult« schrieb.* »Man halluzinierte sich«, so der Politikwissenschaftler weiter, »ein ›Wirtschaftswunder‹, dessen materielle Grundlage gleichzeitig verdrängt wurde, nämlich die Profite aus ›Arisierung‹ und Zwangsarbeit«. Hinzu kommt, dass 80 bis…

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Liberale Irrtümer: „Deregulierung“ – eine unmögliche Forderung

Ursprünglich veröffentlicht auf Analysehose aus, Melancholiehose an.:

Eine Art Ergänzung zum Liberalen-FAQ

Gerne ist in Wahlkämpfen von „Deregulierung“ die Rede, gerade bei „liberalen“, die sich auch „staatsfern“ nennen. Was damit genau gemeint ist, ist nicht immer klar, oft ist es auch eine hohle Formel die mit anderen langweiligen Versprechen wie „Bürokratieabbau“ daherkommt. Wobei so manche_r bei „Bürokratieabbau“ eigentlich um seinen_ihren Job fürchten müßten, aber Bürokrat_innen sind immer nur die anderen.
Der große Fehler an „Deregulierung“ liegt darin, dass es im demokratisch-kapitalistischen Staat gar keine unregulierten Spekte geben kann. Das heißt wenn ein Gesetz gestrichen wird greift entweder ein anderes, allgemeineres oder es entsteht eine „Gesetzeslücke“, die spätestens mit dem nächsten Gerichtsverfahren, das diese Angelegenheit betrifft „vom Gesetzgeber dringend geschlossen werden muss“. Und dieses Verfahren kommt sicher. Aber woran liegt das? Warum diese Unzahl an Gesetzen, Verordnungen, Erlassen und sonstiger Rechtsnormen, die jeden Aspekt des gesellschaftlichen Verkehrs reguliert?
Die Antwort in kurz: Konkurrenz. In der kapitalistischen Gesellschaft stehen…

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Jung, normschön, reaktionär: Backlash in subversivem Gewand

Ursprünglich veröffentlicht auf A++ Ranting:

[Content Note: Ableismus, Antifeminismus, Neonazis, Homofeindlichkeit, Holocaustwitz]

Ich habe leider keine hellseherischen Fähigkeiten. Hätte ich sie, würde ich lieber das Wetter oder die Lottozahlen vorhersagen, als die Wortkotze reaktionärer Schmierfinken. Über letzteres kann ich aber ganz gute Prognosen treffen, denn manche Debatten laufen so brechreizerregend immer gleich ab, dass jede_r, der_die sie mal miterlebt hat, sie vorhersagen kann. Und täglich grüßt der Backlash.

Wer die ganze Geschichte nicht kennt, hier die Kurzfassung: Die für den Bachmannpreis nominierte Jungjournalistin und Antifeministin Ronja von Rönne hat einen Artikel für die WELT geschrieben, Titel des Werkes: “Warum ihr alle psychisch gestört seid“. Herausgekommen ist dabei ein Haufen Geschwafel mit so langweilig-banalen Beobachtungen über “das Leben”, dass der Text eigentlich bloß ignoriert gehört. Wäre da nicht die Tatsache, dass von Rönne auf ignoranteste Art über Menschen mit psychischen Krankheiten referiert, um ihre unoriginiellen Thesen (“Denn natürlich ist glücklich werden etwa das…

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Das Liberalen FAQ – über einige Fehler des Wirtschaftsliberalismus

Ursprünglich veröffentlicht auf Analysehose aus, Melancholiehose an.:

Weil leider die FDP wieder im Gespräch ist, die anderen Parteien aber auch nicht besser und liberale Irrtümer weit verbreitet sind, hier ein kleines Liberalismus-FAQ:

Die Liberalen pochen auf das „Recht auf Privateigentum“. Ich bin zwar nicht reich aber das bisschen was ich hab brauch ich erst recht selber. Deshalb ist Privateigentum doch gut! Ohne privateigentum gehört mir nicht mal meine Zahnbürste.

Im Gegenteil: als Habenichts hast du durch die Abschaffung des Privateigentums nichts zu verlieren und alles zu gewinnen. Man muss den Zweck des „Rechts auf Privateigentum“ verstehen: Wen du dir mit deiner Zahnbürste die Zähne putzt, dann machst du da einfach. Dazu brauchst du kein Privateigentum daran. Das Privateigentum hat nur den Zweck über Dinge zu bestimmen, die der_die Eigentümer_in nicht benutzten kann. Wenn ich 1 Million Zahnbürsten auf Lage hab und draußen stehen Leute die brauchen die, dann brauche ich natürlich dieses Recht um bestimmen zu können…

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Erfahrungen meines früheren Ichs: Ratschläge, die das Wort “einfach” enthalten und die Furcht, verrückt zu sein

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Am Wochenende bin ich einer Feministin begegnet, die an die alte Tradition der Frauenbewegung erinnerte, von den eigenen Erfahrungen auszugehen. Jede soll dabei dort akzeptiert werden, wo sie gerade ist, in der Vorschule oder kurz vor dem Abitur, mit dem Anspruch natürlich, dass sie weiterlernt.

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