Anmerkungen zum gerade rebloggten Text von Endolex:

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Ich möchte aber noch ein paar Anmerkungen machen, und zwar vor allem erst einmal den Kommentar der Regierung mit verlinken:

Bundesregierung| Übergriffe in Heidenau: Bundesregierung verurteilt Gewalt

(Das Blog von Hajo Funke ist überhaupt sehr lesenswert, allerdings enthält es so viele Texte, dass man gar nicht alle lesen kann.

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Warum brennende Flüchtlingsheime keine ‘Schande für Deutschland’ sind

So charmant die Vorstellung sein mag, bei den gegen Flüchtlinge hetzenden Bürgern handele es sich vor allem um intellektuell und moralisch minderbemittelte Menschen, bei denen sämtliche demokratischen Integrationsversuche gescheitert seien: Diese Auffassung teile ich nicht. Sie ist ja nicht einmal ein ernsthafter Erklärungsversuch, sondern bloße Kapitulation vor dem scheinbar Unbegreiflichen, gepaart mit dem verständlichen Wunsch, sich selbst geistig soweit wie möglich von ‘diesen Leuten’ zu distanzieren.

‘Diese Leute’ sind aber kein unbeabsichtigter ‘Ausschuss’ einer ansonsten ach so menschenfreundlichen Gesellschaft. Sie sind die vorhersehbare Folge einer Weltordnung, die auf wirtschaftlichen Wettbewerb zwischen Nationalstaaten und Unternehmen aufbaut, dabei zwangsläufig auf Verlierernationen (und VerliererInnen innerhalb von Nationen) angewiesen ist, und, wenn es dann hart auf hart kommt,  den Beteiligten in diesem Spiel souveränes und rücksichtsloses Handeln verordnet.

Also ist es in ganz grundlegender Weise doch diese gegenwärtige Demokratie, welche per Nationalstaatsräson die Unterscheidung zwischen Ausländern und Staatsbürgern ins Recht setzt und mit Gewalt absichert. Die Leute, die dann Heime anzünden, sehen sich als  freiwillige Helfer für etwas, was der Staat im Grundsatz bereits vorschreibt, nur aus ihrer Sicht wegen zu vieler “Gutmenschen” nicht bis in die letzte Konsequenz durchführen kann. Das sind keine “ewiggestrigen Idioten”. Es ist die nationale Erfolgsidee, gründlich zuende gedacht und hochaktuell. Wer hier urteilt, das alles sei eine “Schande für Deutschland”, der hat noch nicht begriffen was dieses Deutschland, was jeder Nationalstaat eigentlich soll und gerne sein will, daheim und in der ganzen Welt.

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Fluchten ~ irgendwie jüdisch

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Wieder ein Text, den ich gerne mit euch teilen möchte:

Fluchten ~ irgendwie jüdisch.

Im ersten Teil wird die Antwort auf die oft gestellte Frage gegeben, warum die Juden nicht “einfach” geflohen seien. Die Antwort ist: es war nicht einfach. Der Artikel erklärt warum.

Im zweiten Teil geht es um die Asyldebatte.

Noch ein paar Ergänzungen zum ersten Teil: Selbstverständlich sind Juden und Jüdinnen aus Deutschland geflohen. Es war aber eben nicht einfach, und nicht alle hatten die Möglichkeit, die Schwierigkeiten zu überwinden. Je länger man gewartet hat, desto schwieriger wurde es. Nach Kriegsbeginn wurde es natürlich noch komplizierter, und vor allem wurden viele Juden und Jüdinnen, die ins europäische Ausland geflohen waren, nun von den Deutschen eingeholt. Ein berühmtes Beispiel ist Hannah Arendt. Ein weiteres berühmtes Beispiel sind Anne Frank und ihre Familie.

Eine systematische Untersuchung habe ich nicht gelesen, aber immer wieder, wenn ich etwas über das…

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Nicht vor 70, sondern vor 75 Jahren,

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

und auch nicht vor genau 75 Jahren, sondern vor 75 Jahren und ein paar Monaten wurde eine Stadt innerhalb ziemlich kurzer Zeit (Viertelstunde) fast völlig zerstört. Angesichts der Drohung, dass noch weitere Städte zerstört werden könnten, kapitulierte die Regierung des betreffenden Landes.

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Die richtigen Argumente finden

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Über meine Twitter-Timeline ist heute ein Tweet von Elquee bei mir gelandet: Reem, die wegen Merkel weinte, möchte, dass Israel von der Landkarte verschwindet. Zum Tweet gehörte auch ein Link zu einem Artikel aus der WELT: Reem und wie sie die Welt sieht.

Damit es keine Missverständnisse gibt, möchte ich ein paar Punkte gleich von Anfang an klarstellen: Ich möchte, dass Reem in Deutschland bleiben darf: Weil es ihr hier besser geht als im Libanon und weil sie hier etwas lernen und ihre Ansichten ändern kann. Und selbstverständlich bin ich der Ansicht, dass der Staat Israel bestehen bleiben soll. Aber ich glaube, dass es nicht viel bringt, wenn einem palästinensischen Mädchen gegenüber mit dem Holocaust und mit der besonderen deutschen Beziehung zu Israel argumentiert wird, und dass es bessere Argumente gibt.

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muZeuM

Ursprünglich veröffentlicht auf Virus Comix News:

hmniz

Hi, comix return! I’ve included links to the previous comics in this sort-of-series just for anyone who’s unfamiliar with past premises (it HAS been a while, after all). Thanks so much for reading, and i fully intend to return in a far more timely manner– the spring was kind of a writeoff for various reasons, but ironically the summer has been better (usually i hate the summer).

Hope y’all are well,

Wr

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Sprachliche Verdrehungen rund um das Thema Arbeitsmarkt

Ursprünglich veröffentlicht auf Analysehose aus, Melancholiehose an.:

Die penetrantesten ideologischen Kuriositäten finden sich beim Reden über alles, was mit dem Arbeitsmarkt zu tun hat. Selbst gestandene Wirtschaftswissenschaftler_innen (aber auch sozen und dergleichen) stellen die Begrifflichkeiten auf den Kopf ohne dass ihnen irgendjemand widersprechen würde. Da  ist von  einem “Angebot an Arbeitsplätzen” die Rede, das von “Arbeitssuchenden” “nachgefragt” werde. Das muss man sich mal vorstellen: die Seite, die gegen Geld etwas einkauft, nämlich Arbeitskraft, soll plötzlich etwas herzugeben haben.

Natürlich ist es genau andersrum: Die Arbeiter_innen bieten eine Ware an, die einzige, die Sie haben: Ihr Arbeitskraft. Und die Unternehmen sichen nach Arbeitskraft, die Sie vertwen können um damit mehr Geld zu machen als sie Lohn bezahlen. Letzteres ist die Grundbedingung des Einkaufs von Arbeitskraft, logicherweise. Wenn der Lohn die Produktivität der Arbeitskraft übersteigen würde oder ihr annähernd gleich wäre könnte man es ja auch lassen. Dann gäbe es keinen Profit. Das ist die simpelste, logische Sache. Trotzdem…

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