Erfahrungen meines früheren Ichs: Ratschläge, die das Wort “einfach” enthalten und die Furcht, verrückt zu sein

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Am Wochenende bin ich einer Feministin begegnet, die an die alte Tradition der Frauenbewegung erinnerte, von den eigenen Erfahrungen auszugehen. Jede soll dabei dort akzeptiert werden, wo sie gerade ist, in der Vorschule oder kurz vor dem Abitur, mit dem Anspruch natürlich, dass sie weiterlernt.

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Ein ernster Autor: Zum Tod von Terry Pratchett

Ursprünglich veröffentlicht auf susanna14:

Terry Pratchett ist gestorben, und ich denke daran, dass seine Bücher mir geholfen haben, eine der schrecklichsten Phasen meines Lebens nicht nur zu überstehen, sondern auch hinterher klüger zu sein als vorher. Er war viel mehr als ein witziger Autor.

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Zufall in der Musikproduktion

Ursprünglich veröffentlicht auf Analysehose aus, Melancholiehose an.:

TLDR: Ein langer technischer Artikel über den einsatz von zufalls generatoren in der musikproduktion mit moderner Musiksoftware. Relativ lang und (deshalb) nicht korrekturgelesen, sorry. Dafür mit bildern.

Wenn man über Zufall in der Musik redet, denken viele an sowas experimentelle Musik a la Cage. Eins seiner bekanntesten Projekte, Organ²/ASLSP, besteht aus Orgeltönen die so langsam wie möglich gespielt werden sollen. Die Töne die darin vorkommen wurden per Zufallsgenerator erzeugt. Also nicht unbedingt Musik die man sich im Wohnzimmer oder in der Kneipe anhört. Darum geht’s hier nicht. Man kann mit Zufallsgeneratoren durchaus gefällige, interessante und experimentelle Sachen machen ohne die Pfade der Konvention völlig zu verlassen. Ich will ein paar Beispiele und Techniken beschreiben.

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nicht doch

Ursprünglich veröffentlicht auf can i say no ... ?:

über gebrochene neins.
thematisiert gewalt in diversen formen.

neulich hörte ich einen verstörenden satz.
er verstörte mich nicht, weil er gewalt enthielt. nicht, weil er mich bevormundete, abwertete, zum schweigen bringen wollte. nicht, weil er mir angst machte. das kannte ich. das kenne ich.
er verstörte mich, weil er die abwesenheit all dessen beinhaltete.
der satz lautete:
„warum sollte dein nein mich traurig machen, ich respektiere dich doch.“
von einem typen.
ich stand noch eine ganze weile neben mir, versuchte diese erfahrung zu verarbeiten. vielleicht ist das kaum verstehbar. ich will versuchen, es zu erklären.
es gibt nicht-typen in meinem leben, die mir langsam beibringen, dass meine bedürfnisse okay sind. dass ich sie haben darf und ausdrücken darf. dass sie mich trotzdem mögen. also gewöhnte ich mich daran, dass mit-betroffene von diesem system, das uns das nein austreibt, mich verstehen und mögen. aber dass ein typ mir das sagt, ist…

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Nuances

“Nuance becomes ever more important in an un-nuanced world.”
I completely agree. And yet I maintain that expectations of support can fall flat when there is little thought for how potential supporters will perceive my messages. That, to my understanding, is the essence of politics, of taking other viewpoints and their possible reactions into account, and I believe it matters more in public space than at the dinner table, if I truly care about my goals, and believe in the influence of my satirical attempts (because if I’m doing it just for particularly clever laughs, I won’t care about such things, of course).
Many people say they despise politics and diplomacy. They like to more or less shout their insights at the world and whoever does not immediately becomes enlightened by that gets sooner or later accused of having chosen not to, or having chosen to be offended instead. The temptation to fall into that M.O. is great sometimes, especially when frustration runs high, and I have my fair share every day of giving in to it. But I will hopefully never defend it as a reasonable way of communicating ideas, no matter how good the cause, or how desperate a crisis.

(part of a comment at https://kenanmalik.wordpress.com/2015/01/08/je-suis-charlie-its-a-bit-late/ )

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Vom Glauben an die Rationalität

Ursprünglich veröffentlicht auf communeva - the blog.:

Immer wieder begegnet mir die Idee, Gedanken wären etwas fundamental anderes als Gefühle und außerdem besser / sinnvoller / whatever. Es gibt zum Beispiel diese Vorstellung von den Gefühlen, die das Denken behindern. Von der reinen, kalten Rationalität, die die besseren Entscheidungen trifft. Menschen werden immer wieder aufgefordert, sich zum Beispiel bei professionellen Tätigkeiten nicht von ihren Gefühlen beeinflussen zu lassen. Oder sie entschuldigen sich im Fall einer “Fehlentscheidung” damit, dass ihnen das passiert sei.

Anhänger_innen der Idee von der reinen Rationaliät verachten Emotionalität und besonders auch Spiritualität. Zumindest halten sie diese für untergeordnet. Weil “unlogisch”.

1) Denken und Fühlen gehört zusammen

Das stimmt aber nicht. Gefühle sind nichts fundamental anderes als Gedanken. Sie sind überhaupt nicht voneinander abzugrenzen. Vielleicht sind sie sogar identisch.

Bei dem, was wir mit “Gefühl” oder “Gedanke” bezeichnen, handelt es sich in beiden Fällen um Gehirnaktivität. Gefühle sind nicht im Bauch und Gedanken im Kopf…

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Adventures in therapy

Ursprünglich veröffentlicht auf communeva - the blog.:

Am meisten geholfen hat mir die Sache mit dem inneren Kind.

Ich bin, zum Beispiel auch mit der Ex-Therapeutin, häufig an den Punkt gekommen, dass ich irgendwie verstanden habe, dass mein komisches Verhalten oder die unangenehmen, schlimmen Gefühle irgendwo aus der Vergangenheit kommen. Dass ich mich so verhalte, wie damals, als ich meiner Mutter peinlich war. Als mein Vater versucht hat meinen Willen zu brechen. Als ich mit Dingen noch nicht umgehen konnte und die Erwachsenen mir nicht geholfen haben, sondern entrüstet waren, dass ich ihnen meine toplatschigen Versuche zugemutet habe, irgendwas Sinnvolles aus der Situation zu machen.

Aber das hat mich oft noch schlechter fühlen lassen. Nun weiß ich schon, woher das kommt und dass das heute gar nicht mehr so berechtigt ist, und fühle mich immer noch so ausgeliefert und machtlos wie als kleines Kind. Soll angeblich erwachsen sein und kann überhaupt nicht so handeln. Das Problem nicht…

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